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	<title>Politik und Ökonomie Chinas</title>
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	<description>Hart Le Carts: Die Chinesische Welt</description>
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		<title>Chinalink: chinesepod.com</title>
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		<pubDate>Sun, 14 May 2006 11:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man in Deutschland Chinesisch lernt, dann hat man nicht immer die Möglichkeit, sein Hörverständnis zu verbessern. Gerade die den Textbüchern beiliegenden CDs werden nach dem Durcharbeiten schnell langweilig. Chinesepod.com &#8211; Learn Mandarin on Your Terms bietet Podcasts an. Dies sind Dialoge, in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, die von Kommentatoren begleitet werden. Man kann die Datei einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man in Deutschland Chinesisch lernt, dann hat man nicht immer die Möglichkeit, sein Hörverständnis zu verbessern. Gerade die den Textbüchern beiliegenden CDs werden nach dem Durcharbeiten schnell langweilig.</p>
<p><a href="http://www.chinesepod.com/" target="_blank">Chinesepod.com &#8211; Learn Mandarin on Your Terms</a> bietet Podcasts an. Dies sind Dialoge, in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, die von Kommentatoren begleitet werden. Man kann die Datei einfach herunterladen und wann immer man will anhören. Die Länge ist unterschiedlich, liegt aber um 15 Minuten. Das Grundangebot zum Downloaden der Podcasts ist kostenlos und völlig ausreichend.</p>
<p>Eine gute Möglichkeit sein Hörverständnis zu verbessern.</p>
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		<title>Das größte Geheimnis Chinas: 汉字</title>
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		<pubDate>Sat, 13 May 2006 04:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachfolgend zitiere ich Jörg-M. Rudolph, mein ehemaliger Dozent am Ostasieninstitut und Herausgeber und Autor des Xiucai, aus dem Vorwort zu seiner Schrift &#8216;Das größte Geheimnis Chinas: 汉字&#8217;. 汉字 sind die chinesischen Schriftzeichen. &#8220;Tatsächlich umgibt das Land bis heute eine Mauer, die es effektiver verbirgt als die steinerne es jemals vermochte: die chinesische Schrift. Sie und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachfolgend zitiere ich <em>Jörg-M. Rudolph</em>, mein ehemaliger Dozent am <a title="Ostasieninstitut" href="http://www.hartlecarts.com/2006/ostasieninstitut-ludwigshafen/" target="_self">Ostasieninstitut</a> und Herausgeber und Autor des Xiucai, aus dem Vorwort zu seiner Schrift &#8216;Das größte Geheimnis Chinas: 汉字&#8217;. 汉字 sind die chinesischen Schriftzeichen.</p>
<p>&#8220;Tatsächlich umgibt das Land bis heute eine Mauer, die es effektiver verbirgt als die steinerne es jemals vermochte: die chinesische Schrift. Sie und die ihr zugrundeliegende Sprache sind den Europäern seit Jahrhunderten die Verkörperung des Unverständlichen schlechthin &#8211; Chinesisch eben oder schlimmer: Parteichinesisch.</p>
<p>Tausende von Schriftzeichen bilden für alle Ausländer &#8230; einen vielschichtigen, dicken, undurchdringlichen Vorhang. Sie sind der Ursprung aller chinesischer Kultur, aller chinesischen Verhaltensweisen, allen chinesischen Denkens. Die Schriftzeichen versperren uns jeden wirklichen Zugang zu diesem Land. Sie machen uns zu ewigen Außenseitern, die immer nur auf der Oberfläche der Erscheinungen ziellos umherschwimmen. Sie stürzen uns so sehr in Verwirrung, da wir unversehens unsere eigene kulturelle Handlungsbasis beim Betreten Chinas verlassen. Ohne eine neue zu haben setzt Verunsicherung ein. Vorstandsvorsitzende von Milliarden-Konzernen stehen vor ihren chinesischen Habenichts-Gesprächspartnern, meist Leiter technisch bankrotter Staatsfirmen, und überreichen linkisch ihre Visitenkarte &#8211; mit beiden Händen. Warum? Weil sie sich in einer fremden, unbekannten Welt bewegen, die ihnen keine Vergleichsmöglichkeiten läßt. So nehmen sie dann den vielfältigen Schein Chinas rasch für dessen Realität und treffen ihre Entscheidungen.</p>
<p>Etwas <em>Kenntnis</em> des Schriftzeichen-Systems ist der erste Schritt zur <em>Erkenntnis</em> Chinas. Wer den Schein der schönen Zeichen durchschaut, wer ihr System erkennt, der sieht auch, wie China tickt und gewinnt rasch Sicherheit im Umgang mit diesem Land und einen guten Zugang zur restlichen chinesischen Realität. Das kann nur von Vorteil sein, was immer man dort tut.</p>
<p>Der Schriftzeichen-Vorhang sperrt uns aus. Wir können die Zeichen nicht entziffern oder ihr System erkennen. Wir sind unfähig, diese &#8216;mysteriösen Hieroglyphen&#8217;, wie John Mcgowan sie 1907 nannte, in einem Wörterbuch nachzuschlagen, müssen vielmehr dauernd Chinesen um Hilfe bitten, was abhängig macht und uns irgendwann zu einer Gegenleistung verpflichtet, die wir sonst nicht geben würden.</p>
<p>Die Schriftzeichen stellen uns in eine bizarre, fremde Welt &#8211; überall, wo sie auftauchen, ob in Peking, Shanghai, Hongkong, <em>Chinatown</em> oder im China-Restaurant in Frankfurt. Wir haben nicht einmal eine Ahnung, was sie bedeuten könnten und das verunsichert. Aber es zieht uns auch an wie alles Mystische, Geheimnisvolle &#8230;</p>
<p>Die Zeichen verunsichern uns gleichzeitig, weil wir sie nicht durchschauen. Daraus resultieren Staunen über und dann Bewunderung für jene, die mit diesem System tatsächlich oder vermeintlich umgehen können. Die hierarchischen Verhältnisse beginnen sich umzukehren. Der ausländische <em>Chief Executive China</em> mit 500.000 Mark Jahreseinkommen ist im Shanghaier Geschäftsleben plötzlich abhängig von seiner 25jährigen Sekretärin mit nicht mal einem Zwanzigstel davon, bloß weil sie die Schriftzeichen schreiben und lesen kann. Die Sekretärin legt deshalb nicht selten das Allerheiligste der Firma fest, ihren chinesischen Namen oder den ihrer Produkte. Und der Fahrer des <em>CEO</em> ist unversehens auch Vertrauensperson für Geschäftstips, Hintergrundinformationen und Verhandlungsstrategien. Das gibt es in China und <em>nur</em> in China! Dort geht das, weil dem Chef selbst die 阿姨 &#8211; a yi Haushaltshilfe Respekt einflößt, wenn sie ihren Einkaufszettel einfach so mit Schriftzeichen zusammenstellt oder der Hotelportier dem Taxifahrer die anzusteuernde Adresse auf einen Zettel notiert. Plötzlich kommen wir uns in dieser fremden Zeichen-Welt nicht nur hilflos, sondern auch noch unterlegen vor.</p>
<p>Das wird ausgenutzt. Von cleveren und sogar weniger cleveren Chinesen, die die Unsicherheit des 26-Buchstaben-Gegenübers förmlich riechen. Aber genauso auch von ausländischen <em>China-Kennern</em>, die sich mit einem in der Bar <em>nonchalant</em> dahin geworfenen &#8216;wei, shi fu, lai liang ge piu jiu ba&#8217; unseren Respekt ergaunern wollen: <em>Old China hand</em>, China-Experte! Spricht fließend Chinesisch! Aber: Würden Sie jemanden wegen &#8216;Garcon, deux bieres!&#8217; für einen Frankreich-Experten halten? Vermutlich nicht.</p>
<p>Nur in China funktioniert das täglich. Nirgends sonst auf der Welt wird man für Besucher schneller zum Experten als in diesem Land. Mit Inbrunst lauschen die Delegationen aus Deutschland &#8211; Bundestagsabgeordnete, Minister, Konzern-Strategen &#8211; den Ausführungen ihnen völlig unbekannter Praktiker vor Ort. Wie Doktor Allwissend dozieren die über alle Erscheinungsformen, die China annehmen kann. Und das sind sehr, sehr viele: Sie erklären die Lage der Wirtschaft, das Bankensystem, die <em>Malaisse</em> der Staatsbetriebe, die Innenpolitik, die Außenpolitik, die partei-internen Machtspiele, Taiwan, Tibet, <a title="Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" href="http://www.udhr.de">die Menschenrechte</a>, Dissidenten, die Lage der anderen Völkerschaften (sog. &#8216;Nationale Minderheiten&#8217;), die Philosophie und Geschichte Chinas, die Antiquitäten und die Peking Oper. Andererseits können sie nicht einmal die trivialen Parolen lesen, die das lokale Propagandabüro gerade am Straßenrand aufhängen läßt.</p>
<p>Warum hören die gelegentlichen Besucher so aufmerksam zu? Und tragen das Gehörte dann als Erkenntnis, eigenes Wissen und eigene Ansicht nach Hause, wo auf dieser Grundlage womöglich sogar Entscheidungen getroffen werden? Weil sie viel Respekt vor dem undurchschaubaren China haben. Schuld daran sind die Schriftzeichen &#8230;</p>
<p>Zwar sind es nicht allein die Zeichen, die China für Europäer und europäisch geprägte Besucher bis heute unzugänglich halten. Aber sie sind es vor allem. Sie sind der Kern der Sache, das Korn, aus dem alles andere sproßt und sich dann im täglichen Leben unendlich verzweigt.&#8221;</p>
<p><strong>Zum Thema</strong></p>
<ol>
<li><a href="http://xiucai.oai.de/XiuCai/XiuCaiNo36.pdf" target="_blank">Das größte Geheimnis Chinas: 汉字, Teil I</a></li>
<li><a href="http://xiucai.oai.de/XiuCai/XiuCaiNo37.pdf" target="_blank">Das größte Geheimnis Chinas: 汉字, Teil II</a></li>
</ol>
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		<title>Streitschrift wider dem autistischen China-Expat: Folgen einer sprachlichen, sozialen und kulturellen Isolation</title>
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		<pubDate>Sun, 07 May 2006 00:43:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[„Muß der China-Manager auch die chinesische Sprache beherrschen?“ Diese Frage stellt Birgit Zinzius erst am Ende ihres Buches &#8216;China Business: Der Ratgeber zur erfolgreichen Unternehmensführung im Reich der Mitte&#8217;. Diese Frage gehört für mich aufgrund ihrer hohen Bedeutung gleich an den Anfang gestellt. Dieser Artikel beschäftigt sich zwar mit dem China-Expat bzw. China-Manager, dennoch sollten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>„Muß der China-Manager auch die chinesische Sprache beherrschen?“ Diese Frage stellt Birgit Zinzius erst am Ende ihres Buches &#8216;China Business: Der Ratgeber zur erfolgreichen Unternehmensführung im Reich der Mitte&#8217;. Diese Frage gehört für mich aufgrund ihrer hohen Bedeutung gleich an den Anfang gestellt. Dieser Artikel beschäftigt sich zwar mit dem China-Expat bzw. China-Manager, dennoch sollten sich auch China-Experten diese Frage stellen. Wie überzeugend ist ein Deutschland-Experte, der kein Deutsch kann? Würden Sie bei ihm ein Seminar über interkulturelles Management und Kommunikation buchen?</p>
<p>Dieser Artikel ist eine Streitschrift, weil es mir hier nicht um eine wissenschaftliche und werturteilsfreie Herangehensweise geht, in der die Argumente penibel in Fußnoten erfaßt sind. Ich beziehe einen klaren normativen Standpunkt und die Argumente werden eher deutlich vorgetragen. Die Qualität der vorgetragenen Argumente ist jedoch unabhängig von ihrer Präsentationsform.</p>
<p>Der Begriff Expatriate, die Kurzform ist Expat, leitet sich aus dem Lateinischen ex patria (aus dem Land) ab. Ein Expat ist demnach ein vom Stammhaus ins Ausland entsandter Mitarbeiter. In diesem Fall ein deutscher Manager, der mindestens ein Jahr in China für sein deutsches Unternehmen tätig ist.</p>
<p>Das Adjektiv autistisch habe ich in Anlehnung an das Krankheitsbild des Autismus, hier insbesondere das Asperger-Syndrom, verwendet (ohne diese Krankheit reduzieren zu wollen). Die zwei hier relevanten Merkmale sind:</p></div>
<ol>
<li>teilweise hochintelligent und</li>
<li>gestörter Kontakt zur Umwelt, durch eingeschränkte soziale Interaktion und eingeschränkte Kommunikation.</li>
</ol>
<div>Mit hochintelligent meine ich, daß der China-Expat ein sehr hohes Fachwissen aufweist. Aufgrund seiner sprachlichen, sozialen und kulturellen Isolation, eine Konsequenz fehlender Chinesischkenntnisse, weist dieser China-Expat jedoch einen gestörten Kontakt zu seiner chinesischen Umwelt auf. Ähnlich einem Autisten (auch wenn dies für das Asperger-Syndrom im geringeren Maß gilt, da dort i.d.R. eine nonverbale Kommunikationsstörung vorliegt, weniger eine verbale Kommunikationsstörung), ist er nicht in der Lage, sich seiner chinesischen Umwelt mitzuteilen und deren Kommunikation zu entschlüsseln. Dieser so von mir bezeichnete autistische China-Expat, wohlwissend das er nicht der einzige Typus von China-Expat ist, kann meiner Ansicht nach nicht die richtige Wahl sein, um den Gewinn in China langfristig zu maximieren. Können diese Expats in China erfolgreich sein? Ja, aber ich bezweifle, daß sie gewinnmaximierend tätig sein können.</p>
<p>Die Betonung von sozialer Kompetenz bzw. Soft Skills findet sich fast in jedem Buch zur Mitarbeiterführung. Die Fähigkeit zur direkten Kommunikation, und nicht Kommunikation via Dolmetscher, ist eine notwendige Bedingung zum Erwerb sozialer Kompetenz. Was in Deutschland als soziale Kompetenz verstanden wird, kann in China anders betrachtet werden. Von daher ist ein einfacher Transfer, daß ein Mitarbeiter in Deutschland mit einer hohen Sozialkompetenz, gleichzeitig in China sozialkompetent ist, nicht zutreffend. Die Befähigung zur Kommunikation mit der sozialen Gruppe vor Ort ist eine conditio sine qua non, was den Zugang zur chinesischen Kultur betrifft. Allerdings stellt sich ein Zugang zur Kultur nicht automatisch durch den Spracherwerb ein. Ohne den Spracherwerb bleibt das Kulturverständnis jedoch schlicht oberflächlich. Auf der einen Seite findet man die betriebswirtschaftliche Betonung der Wichtigkeit von Sozialkompentenz bei der Mitarbeiterführung und auf der anderen Seite werden Manager nach China entsandt, die zwangsläufig diese Kompetenz in einem hohem Maße gar nicht aufweisen können.</p>
<p>Minh Ngoc Vu, Absolventin des Ostasieninstituts der FH Ludwigshafen, schreibt in ihrer Diplomarbeit &#8216;Internationales Personalmanagement – Aspekt der Entsendungspolitik und Personalführung in China: deren kritischen Punkte, Ursachen und Lösungsansätze&#8217;, die sie für ein bekanntes deutsches Unternehmen in China verfasst hat:</p>
<blockquote><p>In der Regel erhielten die Delegierten [wohl gemerkt für einen China-Aufenthalt] und ihre Familien von der Firma einen Englisch Crash Kurs von drei Wochen, was jedoch in der Praxis meistens zu knapp ist.</p>
<p>Ich fragte den Personalabteilungsleiter, wie das Angebot mit chinesischen Sprachkursen aussieht? Er antwortete, dass es wünschenswert wäre, wenn jemand Chinesisch lernen möchte, aber in den meisten Fällen werden keine Chinesisch Kurse angeboten. Viele Unternehmen halten das Sprachtraining als Bestandteil der Vorbereitung nach China als unwichtig&#8230;</p>
<p>Ebenfalls konnte festgestellt werden, dass viele Expats des Angebot eines Englisch oder Chinesisch Kurses nicht ernst genommen haben, da sie der Meinung waren, dass ihr Schulenglisch ausreichend und Chinesisch überflüssig wäre.</p></blockquote>
<p>So ist es nicht verwunderlich, dass in der von <em>Minh Ngoc Vu</em> durchgeführten Umfrage über Probleme deutscher China-Expats im Alltagsleben die Faktoren Sprache/Kommunikation und Kulturbarrieren von mehr als 2/3 als schwerwiegend bezeichnet wurden. Folglich werden Manager – deren Aufgabe es ist, andere Menschen zu führen -, vor Ort eingesetzt, die bedingt durch Sprachbarrieren und Kulturbarrieren in ihrer Arbeit behindert sind. Rückzug und Ablehnung sind Methoden, um mit einer immer fremdbleibenden Umwelt umzugehen. Der chinesische Begriff 老外 laowai, der häufig zur Bezeichnung von Ausländern verwendet wird, bedeutet auch &#8216;immer außerhalb&#8217;. Die Konsequenz ist ein zur Integration unwilliger und unfähiger Expat. Er kann nicht am Alltagsleben der Menschen teilnehmen. Er wohnt in Compounds, ein Euphemismus für Ausländer-Ghetto, der an die ausländischen Konzessionen, z. B. die berühmte französische Konzession in Shanghai, des 19. Jahrhunderts erinnert. Dort wohnt man unter sich, hat eine große Mauer um den Compound gezogen mit 保安 Baoan, die dazu dienen, das gemeine China von sich abzuschirmen. Die Kinder werden selbstverständlich auf eine deutsche oder internationale Schule geschickt. Herr Stoiber würde bei solchem Verhalten von Ausländern in Deutschland wohl hochrot etwas herumstammeln von &#8216;fehlender Integration&#8217;, &#8216;Leitkultur&#8217; usw. Wenn von Ausländern in Deutschland verlangt wird, sich der hiesigen Leitkultur anzupassen, gilt dann auch der Umkehrschluß, daß sich deutsche Expats in China der dortigen Leitkultur anzupassen haben. Oder sollte die deutsche Leitkultur in die Welt getragen werden bzw. das Gerede über Leitkultur besser ad acta gelegt werden.</p>
<p>Für einen deutschen Manager in China, der der langfristigen Gewinnmaximierung verpflichtet ist, ist es nicht ausreichend, fachlich qualifiziert zu sein und mit Eßstäbchen umgehen zu können. Dem autistischen China-Expat sollte nicht die Zukunft gehören!</p></div>
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		</item>
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		<title>Was chinesische Konsumenten kaufen wollen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 May 2006 09:45:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Mai-Ausgabe des &#8216;Harvard Business Manager&#8217; erschien der Artikel &#8216;Was chinesische Konsumenten kaufen wollen&#8217; von William McEwen, Xiaoguang Fang, Chuanping Zhang und Richard Burkholder. Zur Einleitung: Manager aus dem Westen sehen das Reich der Mitte gern als großen Absatzmarkt. Der US-Marktforscher Gallup hat über zehn Jahre Verbraucher und Arbeitnehmer in China befragt. Die Studie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>In der Mai-Ausgabe des &#8216;Harvard Business Manager&#8217; erschien der Artikel &#8216;Was chinesische Konsumenten kaufen wollen&#8217; von William McEwen, Xiaoguang Fang, Chuanping Zhang und Richard Burkholder. Zur Einleitung:</p>
<blockquote><p>Manager aus dem Westen sehen das Reich der Mitte gern als großen Absatzmarkt. Der US-Marktforscher Gallup hat über zehn Jahre Verbraucher und Arbeitnehmer in China befragt. Die Studie räumt mit vier großen Irrtümern auf und analysiert die sich ändernden Einstellungen chinesischer Verbraucher.</p></blockquote>
<p>Die vier Irrtümer, die durch die Gallup-Umfrage widerlegt worden sind bzw. widerlegt sein sollen sind:</p>
</div>
<ol>
<li>Irrtum: Das oberste Ziel chinesischer Arbeitnehmer ist hart zu arbeiten und reich zu werden,</li>
<li>Irrtum: Chinesische Arbeitnehmer sind sehr engagiert,</li>
<li>Irrtum: Chinesische Konsumenten haben jetzt viel Geld zum Ausgeben und</li>
<li>Irrtum: Der größte Markt in China sind einfache Haushaltsgeräte.</li>
</ol>
<div>In der Umfrage wurde auch nach den Konsumwünschen chinesischer Städter und wohlhabender Chinesen, Jahreseinkommen von RMB 30000, gefragt. Die Produkte, die am meisten nachgefragt werden sind:</p>
</div>
<ol>
<li>Handy,</li>
<li>Digitalkamera,</li>
<li>Computer,</li>
<li>Fernseher,</li>
<li>Klimaanlage,</li>
<li>Kühlschrank,</li>
<li>Stereoanlage,</li>
<li>DVD/VCD-Player,</li>
<li>Mikrowelle und</li>
<li>Auto.</li>
</ol>
<div>In welcher dieser Produktkategorien, exklusiv Auto, sind deutsche Unternehmen stark aufgestellt? Ist der chinesische Konsument von Interesse für die deutsche Wirtschaft oder reicht es im Business-to-Business, z. B. Maschienenbau, gut im Geschäft zu sein?</p>
<p>Zum Thema</p>
<ol>
<li>Auf der Seite Think!Desk China Research &amp; Consulting läßt sich zum Thema Marktforschung in China eine kleine Broschüre &#8216;Transnationale Konsumentenbefragung in China &#8211; Best Practice&#8217; kostenlos bestellen.</li>
</ol>
</div>
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		<title>Ostasieninstitut Ludwigshafen</title>
		<link>http://www.hartlecarts.com/2006/ostasieninstitut-ludwigshafen/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Mar 2006 15:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ostasieninstitut ist ein zentrales Institut der Fachhochschule Ludwigshafen. Es betreut den achtsemestrigen Bachelor Studiengang &#8220;International Business Management (East Asia)&#8221; und den auslaufenden achtsemestrigen Diplomstudiengang &#8220;Marketing Ostasien&#8221;. Beim Bachelor- und Diplomstudium handelt es sich jeweils um ein vollständiges Studium der Betriebswirtschaftslehre, das durch eine intensive Ausbildung in china- oder japanbezogenen Fächern, vor allem durch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das Ostasieninstitut ist ein zentrales Institut der Fachhochschule Ludwigshafen. Es betreut den achtsemestrigen Bachelor Studiengang &#8220;International Business Management (East Asia)&#8221; und den auslaufenden achtsemestrigen Diplomstudiengang &#8220;Marketing Ostasien&#8221;. Beim Bachelor- und Diplomstudium handelt es sich jeweils um ein vollständiges Studium der Betriebswirtschaftslehre, das durch eine intensive Ausbildung in china- oder japanbezogenen Fächern, vor allem durch eine gründliche Sprachausbildung, ergänzt wird.</p>
<p>Die Dozenten des Ostasieninstituts betätigen sich nicht nur in Forschung und Lehre, sondern auch in der Beratung von Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen, von Behörden und Institutionen sowie von Einzelpersonen.</p>
<p>Darüber hinaus gibt das Ostasieninstitut eine Zeitschrift &#8220;xiucai&#8221; heraus, die über das Internet abrufbar ist und sich mit aktuellen chinabezogenen Themen auseinandersetzt&#8230;</p>
<p>Zurzeit hat das Institut 18 Mitarbeiter &#8211; darunter 12 Dozenten &#8211; und rund 180 Studierende. Mehr als 20 weitere Lehrbeauftragte und Dozenten unterstützen das Ostasieninstitut in der Lehre.</p>
<p>In Kooperation mit dem European Media Laboratory GmbH in Heidelberg wurde eine China Lern-CD erstellt.</p></blockquote>
<p>Die Konzeption des Studiums ist wie folgt:</p>
<blockquote><p>Ziel des Studienganges ist es, den Studierenden auf der Grundlage einer umfassenden betriebswirtschaftlichen Ausbildung die speziellen fachlichen und methodischen Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine Tätigkeit mit dem oder im Wirtschaftsraum Ostasien zu vermitteln, die von auf diesem Gebiet arbeitenden Betriebswirtinnen und Betriebswirten in den einschlägigen beruflichen Tätigkeitsfeldern zur Lösung anspruchsvoller und komplexer Sach- und Führungsaufgaben benötigt werden. Damit werden gleichzeitig die Voraussetzungen geschaffen, die für eine erfolgreiche Wahrnehmung von verantwortlichen Positionen in Wirtschaft und Verwaltung auch außerhalb des Wirtschaftsraumes Ostasien erforderlich sind.</p>
<p>Das auf acht Semester angelegte Vollzeit-Studium schließt mit dem Grad eines <a title="Bachelor" href="http://www.bachelor.de">Bachelor</a> of Science ab, der von der FH Ludwigshafen für die Absolventen der Studienschwerpunkte VR China bzw. Japan verliehen wird. Es kann nur zum Wintersemester jeden Jahres aufgenommen werden. Das fünfte und sechste Semester wird an Universitäten in der VR China bzw. in Japan absolviert. Aufgrund der besonderen Anforderungen gilt für das Studium am Ostasieninstitut Anwesenheitspflicht.</p>
<p>Die Studierenden sollen auf einen möglichst breiten Einsatz auf dem Weltmarkt vorbereitet werden, auf Grund der spezifischen Ausrichtung zunächst mit Blick auf Ostasien. Angesichts der langen historischen Tradition der Länder Ostasiens und ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für den Weltmarkt und eine zunehmend zusammenwachsende Welt erscheint dies besonders wichtig.</p></blockquote>
<p>Warum am OAI studieren?</p>
<blockquote>
<ul>
<li>International vergleichbarer und voll anerkannter staatlicher Bachelor-Abschlussgrad der FH Ludwigshafen University of Applied Sciences</li>
<li>Die staatlich anerkannte Akkreditierungsagentur AQAS hat den Bachelor-Studiengang nach den deutschen Qualitätsstandards geprüft und die hohe Qualität akkreditiert.</li>
<li>Abschlussgrad Bachelor of Science (B.Sc.) verbürgt hinreichende betriebswirtschaftliche Methodenkompetenz</li>
<li>Zwei Pflicht-Auslandssemester in China bzw. Japan</li>
<li>Sprach- und Kulturunterricht in Chinesisch bzw. Japanisch sowie Englisch</li>
<li>Fundierte Praxiserfahrungen durch Praktika und praxisbezogene Lehrveranstaltungen, Planspiele, Fallstudien etc.</li>
<li>Starker studentischer Zusammenhalt (&#8220;OAI-Geist&#8221;)</li>
<li>Persönliche Atmosphäre und Kleingruppenveranstaltungen</li>
<li>Hilfestellung bei Planung des Auslandsaufenthaltes und Beantragung von Fördergeldern</li>
<li>Gute Karrierechancen in Unternehmen in Europa oder Fernost: Absolventen des OAI sind als High Potentials bei Arbeitgebern stark gefragt. Dadurch ergeben sich besondere Jobchancen in attraktiven Städten wie etwa im Bereich der <a title="Unternehmensberatung Hamburg" href="http://sedlak-partner.de/">Unternehmensberatung Hamburg</a>, München, Frankfurt, London, Tokio oder Shanghai.</li>
<li>Top-Berichterstattung in SPIEGEL, MANAGER-MAGAZIN, EURO-MONEY</li>
</ul>
<p>Gesamturteil durch die Akkreditierung:<br />
&#8220;Die Gutachtergruppe betrachtet die Konzeption des Studienganges in punkto Profilierung und Zielsetzung sehr positiv.&#8221;</p>
<p>Akkreditierte Qualität des Studiengangs:</p>
<ul>
<li>Die Akkreditierungsagentur AQAS hat den Bachelor-Studiengang nach den deutschen Qualitätsstandards erfolgreich geprüft und genehmigt (staatliche Akkreditierung).</li>
<li>Die Gutachter kommen im Gutachten zum Schluss: &#8220;dass die Qualitätssicherung .. gut geregelt ist.&#8221;</li>
<li>Der für einen BWL-Studiengang eher zurückhaltend genehmigte akademische Abschluss-Grad Bachelor of Science&#8221; (B.Sc.) spricht für sich. Dieser akademische Grad gewährleistet eine hinreichende quantitative Fundierung der Studieninhalte. Überwiegend bekommt ein BWL-Bachelor einen &#8220;Bachelor of Arts&#8221; (B.A.).</li>
<li>Einen B.Sc. für BWL haben zum Beispiel auch die private Elite-Universitäten European Business School (ebs) Schloß Reichartshausen und die WHU Koblenz genehmigt bekommen.</li>
<li>Bachelor von Universitäten und Fachhochschulen (Universities of Applied Sciences) sind nach den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz absolut gleichwertig und genauso wertvoll wie ein bisheriger Diplom-Grad einer Fachhochschule</li>
<li>B.Sc. des OAI qualifiziert zum Master-Studium an nationalen und internationalen Universitäten und Hochschulen</li>
<li>Die Studiendauer von 4 Jahren sichert den unproblematischen Einstieg in Master-Programme in den USA. Fragen Sie einmal bei &#8220;nur&#8221; dreijährigen Bachelor-Programmen an anderen Hochschulen danach &#8230;</li>
</ul>
<p>Was andere über uns sagen &#8230;</p>
<p>Original-Stellungnahmen der unabhängigen AQAS-Gutachter bei der Akkreditierung:</p>
<p>Exzellente Berufschancen für eine internationale Karriere:</p>
<ul>
<li>&#8220;Die integrierte Vermittlung umfassender betriebswirtschaftlicher, sprachlicher und landeskundlicher Kompetenzen schafft gute Voraussetzungen für eine verantwortungsvolle Berufstätigkeit im ostasiatischen Raum&#8221;.</li>
<li>&#8220;Für eine derartige Ausbildung ist zweifelsohne Bedarf vorhanden, der durch keine andere Hochschule in gleicher Weise gedeckt wird.</li>
<li>&#8220;Die Tatsache begründet die hervorragenden Arbeitsmarktchancen der Absolventen (..) und stellte eine ´unique selling proposition´ [einzigartiger Konkurrenzvorteil, OAI] dar.&#8221;</li>
</ul>
<p>Gute Studienorganisation:</p>
<ul>
<li>&#8220;Die systematische Betreuung und Beratung (..) trägt zu einem effizienten Studium bei.&#8221;</li>
<li>&#8220;Kleine Gruppen, innerhalb derer entsprechende Didaktik praktiziert werden kann&#8221;.</li>
<li>&#8220;Die sehr gute personelle Ausstattung ermöglicht zudem hervorragende Betreuungsrelationen&#8221;.</li>
</ul>
<p>Exzellente Studienbedingungen:</p>
<ul>
<li>&#8220;Dem Studiengang stehen (..) exzellente personelle und sächliche Ressourcen zur Verfügung.&#8221;</li>
<li>&#8220;Die Gutachtergruppe stellt fest, dass das Ostasieninstitut über eine ausgezeichnete technische Infrastruktur und Bibliotheksausstattung verfügt.&#8221;</li>
<li>&#8220;Es kann vermerkt werden, dass vermittels der großzügigen und gepflegten Räumlichkeiten und der besonderen Lernatmosphäre am OAI .. eine Corporate Identity geschaffen wird&#8230;&#8221;</li>
</ul>
<p>Auswahl der Studierenden: Auswahlverfahren</p>
<ul>
<li>&#8220;Das Lehrprogramm ist &#8230; für die Studierenden herausfordernd&#8221;. Überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft und Selbstmotivation sind nötig.</li>
<li>&#8220;Das .. Zulassungs- und Eignungsfeststellungsverfahren sichert eine gute Qualität und hohe Motivation der Studierenden&#8221;</li>
<li>&#8220;Auswahl von besonders qualifizierten und motivierten Studierenden im Rahmen des Zulassungsverfahrens&#8221;</li>
</ul>
<p>Gesamteindruck der Gutachter:</p>
<ul>
<li>&#8220;Die Leitidee stellt die Vorbereitung der Studierenden auf eine berufliche Tätigkeit mit bzw. in dem Wirtschaftsraum Ostasien dar.</li>
<li>&#8220;Ziel des Bachelor-Studiengangs ist es, solide Grundlagenkenntnisse in Betriebswirtschaftslehre und gleichzeitig die für die Kommunikation mit dem chinesischen oder japanischen Markt erforderlichen Fertigkeiten/Führungsqualifikationen zu vermitteln.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ziel des Sprachunterrichtes ist die Vermittlung einer aktiven wie passiven kommunikativen Kompetenz ..&#8221;</li>
<li>&#8220;Die Studierenden soll im Hinblick auf den Umgang mit einer fremden Kultur und einem fremden Wertesystem sensibilisiert und so zu einer kritischen Hinterfragung sowohl des fremden wie auch des eigenen Wertesystems angeregt werden. Auf diese Weise soll unter anderem eine erweiterte soziale Kompetenz erreicht werden.&#8221;</li>
</ul>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gruppe der Acht und China</title>
		<link>http://www.hartlecarts.com/2006/gruppe-der-acht-und-china/</link>
		<comments>http://www.hartlecarts.com/2006/gruppe-der-acht-und-china/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2006 06:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gruppe der Acht (G8) ist eine informelle Gruppe, die sich mit globalen Themen und Problemen beschäftigt. Mitglied der G8 sind: - Deutschland,  - Japan, - Großbritannien, - Frankfreich, - Italien, - USA, - Kanada - Russland.   Die Mitgliedschaft Russlands ist bisher eine eingeschränkte Mitgliedschaft, da es von den finanz- und währungspolitischen Beratungen noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gruppe der Acht (G8) ist eine informelle Gruppe, die sich mit globalen Themen und Problemen beschäftigt. Mitglied der G8 sind:</p>
<ol>
<li>- Deutschland,</li>
<li> - Japan,</li>
<li>- Großbritannien,</li>
<li>- Frankfreich,</li>
<li>- Italien,</li>
<li>- USA,</li>
<li>- Kanada</li>
<li>- Russland.</li>
</ol>
<p> <br />
<img class="aligncenter" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/16/G8countries.png" alt="" width="513" height="225" /></p>
<p>Die Mitgliedschaft Russlands ist bisher eine eingeschränkte Mitgliedschaft, da es von den finanz- und währungspolitischen Beratungen noch ausgeschlossen ist. Als die Gruppe 1975 in Rambouillet, Frankreich, ins Leben gerufen wurde, waren die sechs Gründungsmitglieder die größten Volkswirtschaften der Welt, gemessen am Bruttoinlandsprodukt. Heutzutage repräsentieren die Mitglieder der Gruppe der Acht jedoch nicht mehr die größten Volkswirtschaften. So ist China nach aktuellen Prognosen inzwischen die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt.</p>
<p>Da auf dem alljährlich stattfindendem Weltwirtschaftsgipfel (2006 in Russland, 2007 in Deutschland) wirtschaftliche- und außenpolitische Themen mit globaler Bedeutung diskutiert werden, ist China, ebenso wie bei den Treffen in Davos, Schweiz, schon seit Jahren ein Dauerthema. Bisher hat China jedoch nur einmal selbst als Gast mit am Tisch gesessen. China vertrat früher immer eine ablehnende Haltung gegenüber der G8 als einen &#8220;Club der Reichen&#8221;, dies hat sich jedoch inzwischen gewandelt. Da China bei allen aktuellen Themen der Agenda, wie Energiepolitik, Währungsthematik, Schutz geistigen Eigentums usw., eine zentrale Rolle spielt, ist es erforderlich, China, nach dem Beitritt in die Welthandelsorganisation (WHO bzw. WTO), weiter an die G8 zu binden. Eine Vergrößerung zur G9 wird jedoch aufgrund der Demokratievoraussetzung in den Mitgliedsländern in naher Zukunft wohl nicht erfolgen. Dies war und ist auch weiterhin ein strittiger Punkt in der Russlandfrage.</p>
<p>Der Prozeß der intensiveren Einbeziehung Chinas in die Gruppe der Acht wird sich weiter fortsetzen.</p>
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		<title>Der hybride chinesische Konsument: ein kaufwilliger Sparer</title>
		<link>http://www.hartlecarts.com/2006/der-hybride-chinesische-konsument-ein-kaufwilliger-sparer/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2006 05:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Im neuen McKinsey Quarterly (Heft 1/2006) geht es um &#8216;The Chinese consumer: To spend or to save?&#8217; Dieser Artikel von Kevin Lane (principal in McKinsey&#8217;s Shanghai office) und Ian St-Maurice (associate principal in McKinsey&#8217;s Singapore office) stützt sich auf eine Umfrage in deren Verlauf 6000 Haushalte in 30 chinesischen Städten interviewt wurden. Das Ergebnis ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Im neuen McKinsey Quarterly (Heft 1/2006) geht es um &#8216;The Chinese consumer: To spend or to save?&#8217; Dieser Artikel von Kevin Lane (principal in McKinsey&#8217;s Shanghai office) und Ian St-Maurice (associate principal in McKinsey&#8217;s Singapore office) stützt sich auf eine Umfrage in deren Verlauf 6000 Haushalte in 30 chinesischen Städten interviewt wurden.</p>
<p>Das Ergebnis ist recht widersprüchlich: es besteht ein hoher Konsumwunsch (&#8220;Chinese households revealed a strong near-term appetite for consumer goods&#8221;) bei gleichzeitiger finanzieller Unsicherheit (&#8220;Just 37 percent of those surveyed &#8230; agreed or strongly agreed with the statement &#8216;I feel confident about my financial future.&#8217;&#8221;) und einer Sparquote von 25%.</p>
<p>Der Aufbau eines finanziellen Polsters hat für sie die höchste Priorität. So wird die Gehaltserhöhung (1/3 der Befragten hatte im letzten Jahr eine Gehaltserhöhung bekommen) von jedem Zweiten zum größten Teil gespart und nur 9% gaben an, sie würden fast die vollständige Gehaltserhöhung konsumieren. Der Grund des Sparens wurde von den Befragten wie folgt angegeben:</p></div>
<ol>
<li>As a precaution in case I or members of my family get sick: 50%</li>
<li>As a provision for retirement: 43%</li>
<li>Toward buying an apartment or house: 36%</li>
<li>Because it is virtue: 30%</li>
<li>So that I can leave an inheritance to my children: 27%.</li>
</ol>
<div>Conghua Li hat in seinem Buch &#8216;China: The Consumer Revolution&#8217; vier grundlegende soziale und kulturelle Werte herausgearbeitet, die den chinesischen Konsumenten beeinflussen, dies sind: life extension, interpersonal, social status and assimilation. Besonders die für das Sparen angeführten Gründe 1, 2 und 5, lassen sich dem Konzept life extension zu ordnen. Li definiert life extension wie folgt (S. 9):</p>
<blockquote><p>The desire for a long life and reverence for the elderly and children are characteristics of Chinese culture. Life extension is not only about extending one&#8217;s own life, it also means a deeply felt connection to ancestors and future generations&#8230; The struggle to extend life is not only about wanting your children to carry on your name and preserve your reputation. It is also about passing along to them, the worldy goods you might have accrued so that their journey toward immortality might be easier, and their status higher. Money is consciously put aside aside for an inheritance.</p></blockquote>
<p>Zum Thema</p></div>
<ol>
<li>Lane, Kevin P.; St-Maurice, Ian: The Chinese consumer: To spend or to save?, in: McKinsey Quarterly, Heft 1, 2006</li>
<li>Li, Conghua: China: The Consumer revolution, Singapore, New York, Chichester u.a., 1999</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Chinaliteratur: Grundbegriffe der altchinesischen Philosophie</title>
		<link>http://www.hartlecarts.com/2006/chinaliteratur-grundbegriffe-der-altchinesischen-philosophie/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2006 01:49:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Titel: Grundbegriffe der altchinesischen Philosophie Untertitel: Ein Wörterbuch für die Klassische Periode Autor: Ulrich Unger Verlag: Wissenschaftliche Buchgesellschaft Jahr: 2000 In diesem Buch werden philosophische Begriffe der klassischen chinesischen Periode kommentiert. In dieser Periode, vom 5. bis zum 3. Jahrhundert v. Chr., wurde in China der geistige Grund für die ostasiatische Kultur gelegt. Das Entstehungsdatum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Titel: Grundbegriffe der altchinesischen Philosophie<br />
Untertitel: Ein Wörterbuch für die Klassische Periode<br />
Autor: Ulrich Unger<br />
Verlag: Wissenschaftliche Buchgesellschaft<br />
Jahr: 2000</p>
<p>
In diesem Buch werden <strong>philosophische Begriffe der klassischen chinesischen Periode kommentiert</strong>. In dieser Periode, vom 5. bis zum 3. Jahrhundert v. Chr., <strong>wurde in China der geistige Grund für die ostasiatische Kultur gelegt</strong>. Das Entstehungsdatum der großen chinesischen Philosophenwerke, z. B. 论语 Lunyu, 道德经 Daodejing, 荀子 Xunzi, 孟子 Mengzi, fällt in diese Zeit.</p>
<p><em>Ulrich Unger</em>, von 1966 bis 1996 Professor für Sinologie in Münster und seit 1998 Leiter des DFG-Projekts &#8216;Wörterbuch des Klassischen Chinesisch&#8217;, versteht sich selbst primär als Philologe und will dementsprechend chinesische Wörter und Sätze verständlich machen. <em>Unger</em>, geb. 1930 in Leipzig, kommentiert überaus sachkundig die ausgewählten Termini.</p>
<p>Weder die Auswahl noch die Kommentierung der Termini ist erschöpfend, nichtsdestoweniger wird der Leser mit den wichtigsten Begriffen der chinesischen Philosophie vertraut gemacht. Sich dessen bewußt schreibt <em>Unger</em> in seinem Vorwort dazu: 与其终无有, 宁今有一二 (Besser nur dies und jenes, aber jetzt, als gar niemals etwas). <em>Unger</em> führt viele Zitate chinesischer Philosophen an, häufig auch in Chinesisch, um die Begriffe zu erläutern. Die Lemma untereinander sind häufig verlinkt, was dem Leser hilft, sie in ein größeres Bild einzuordnen. Dadurch ist das vorliegende Werk nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern auch einschränkend als Lesebuch geeignet, indem man von Lemma zu Lemma weiterlesend, sich den Erörterungszusammenhang der altchinesischen Philosophie erschließt.</p>
<p>Die Entscheidung 繁体字 Langzeichen anstatt 简体字 Kurzzeichen zu verwenden, ist zu begrüßen. Jedoch bei der Transkription wurde, meiner Ansicht nach, auf ein unpraktisches System zurückgegriffen. Verwendung findet hier nicht 拼音字母 Pinyin oder Wade-Giles, sondern die traditionelle deutsche Umschrift, mit einigen Veränderungen. Wer mit dieser Umschrift nicht vertraut ist, wird am Anfang Schwierigkeiten haben, sich in den alphabetisch angeordneten Lemma zurechtzufinden. So findet man das Zeichen für 学 &#8220;lernen&#8221; nicht unter dem Eintrag &#8220;xue&#8221; (Pinyin), sondern unter &#8220;hioh&#8221;.</p>
<p>Das Buch enthält ferner ein Inhaltsverzeichnis der Lemma und einen Index.</p>
<p>Für die Beschäftigung mit den Originaltexten ist dieses Buch eine große Hilfe und daher nicht nur Sinologen empfholen, sondern allen an chinesischer Philosophie Interessierten.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Chinafilm: Xiaos Weg</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2006 01:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute nacht um 00:20 zeigt die ARD den Film &#8216;Xiaos Weg&#8217; (chinesischer Originaltitel 和你在一起) von 陈凯歌 Chen Kaige aus dem Jahr 2002. Dies war das einzige mal, dass ich in China im Kino war. Im Mittelpunkt steht der 13jährige Xiao Chun und seine Geige. Der Film enthält viel klassische europäische Musik, was mir zusätzlich sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute nacht um 00:20 zeigt die ARD den Film &#8216;Xiaos Weg&#8217; (chinesischer Originaltitel 和你在一起) von 陈凯歌 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chen_Kaige" target="_blank"><em>Chen Kaige</em></a> aus dem Jahr 2002. Dies war das einzige mal, dass ich in China im Kino war.</p>
<p>Im Mittelpunkt steht der 13jährige <em>Xiao Chun</em> und seine Geige. Der Film enthält viel klassische europäische Musik, was mir zusätzlich sehr gut gefallen hat. Xiaos Vater bemüht sich, seinem Sohn in Peking zu einer guten Musikausbildung zuverhelfen, um für seinen Sohn und sich selbst eine Karriere zu erhoffen. Natürlich verläuft nicht alles wie geplant auf Xiaos Weg.</p>
<p>Der chinesische Filmtitel 和你在一起 bedeutet &#8220;mit dir zusammen sein&#8221; und betont damit weniger die Entwicklung von <em>Xiao Chun</em>, sondern die Beziehung zu seinem Vater.</p>
<p>Mir hat der Film damals sehr gut gefallen und hoffe er tut dies immer noch.</p>
<p>Phoenix zeigt heute um 20.15 die Doku &#8216;Chinas roter Milliardär&#8217;. Gegenstand der Doku ist die TCL Corp., einer der größten chinesischen multinationalen Konzerne.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Consumption patterns of Chinese urban and rural consumers</title>
		<link>http://www.hartlecarts.com/2005/consumption-patterns-of-chinese-urban-and-rural-consumers/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2005 06:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8216;Consumption patterns of Chinese urban and rural consumers&#8217; ist ein Artikel von Tao Sun, der im Journal of Consumer Marketing (2004, Vol. 21 Issue 4, p245-253) erschienen ist. Tao Suns explorative Studie hat herausgefunden, dass chinesische Konsumenten auf dem Land und in der Stadt unterschiedlich auf den Marketing Mix reagieren. Nachfolgend der Abstract vom Autor. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>&#8216;Consumption patterns of Chinese urban and rural consumers&#8217; ist ein Artikel von Tao Sun, der im Journal of Consumer Marketing (2004, Vol. 21 Issue 4, p245-253) erschienen ist. Tao Suns explorative Studie hat herausgefunden, dass chinesische Konsumenten auf dem Land und in der Stadt unterschiedlich auf den Marketing Mix reagieren. Nachfolgend der Abstract vom Autor.</p>
<blockquote><p>As an exploratory study on rural and urban consumers in an emerging market like China, this paper presents empirical evidence about the impacts of economic development on consumer lifestyles. Chinese rural and urban consumers were found to be statistically different in terms of their attitudes toward the whole marketing mix: product price, brand names, promotions and distribution. Possibly as a result of these disparate attitudes, rural and urban consumers were found to use different products to reflect the improvement of their living standards. All of these previous differences might be due to the fact that rural and urban Chinese consumers have different needs, as indicated by the words they chose to describe their ideal image. These lifestyle differences reveal huge marketing potentials for MNCs and other foreign investors, who will ultimately move into China&#8217;s relatively untapped rural regions for marketing opportunities.</p></blockquote>
</div>
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