In der Mai-Ausgabe des ‘Harvard Business Manager’ erschien der Artikel ‘Was chinesische Konsumenten kaufen wollen’ von William McEwen, Xiaoguang Fang, Chuanping Zhang und Richard Burkholder. Zur Einleitung:
Manager aus dem Westen sehen das Reich der Mitte gern als großen Absatzmarkt. Der US-Marktforscher Gallup hat über zehn Jahre Verbraucher und Arbeitnehmer in China befragt. Die Studie räumt mit vier großen Irrtümern auf und analysiert die sich ändernden Einstellungen chinesischer Verbraucher.
Die vier Irrtümer, die durch die Gallup-Umfrage widerlegt worden sind bzw. widerlegt sein sollen sind:
- Irrtum: Das oberste Ziel chinesischer Arbeitnehmer ist hart zu arbeiten und reich zu werden,
- Irrtum: Chinesische Arbeitnehmer sind sehr engagiert,
- Irrtum: Chinesische Konsumenten haben jetzt viel Geld zum Ausgeben und
- Irrtum: Der größte Markt in China sind einfache Haushaltsgeräte.
In der Umfrage wurde auch nach den Konsumwünschen chinesischer Städter und wohlhabender Chinesen, Jahreseinkommen von RMB 30000, gefragt. Die Produkte, die am meisten nachgefragt werden sind:
- Handy,
- Digitalkamera,
- Computer,
- Fernseher,
- Klimaanlage,
- Kühlschrank,
- Stereoanlage,
- DVD/VCD-Player,
- Mikrowelle und
- Auto.
In welcher dieser Produktkategorien, exklusiv Auto, sind deutsche Unternehmen stark aufgestellt? Ist der chinesische Konsument von Interesse für die deutsche Wirtschaft oder reicht es im Business-to-Business, z. B. Maschienenbau, gut im Geschäft zu sein?
Zum Thema
- Auf der Seite Think!Desk China Research & Consulting läßt sich zum Thema Marktforschung in China eine kleine Broschüre ‘Transnationale Konsumentenbefragung in China – Best Practice’ kostenlos bestellen.
Mai 4th,2006
China |
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Das Ostasieninstitut ist ein zentrales Institut der Fachhochschule Ludwigshafen. Es betreut den achtsemestrigen Bachelor Studiengang “International Business Management (East Asia)” und den auslaufenden achtsemestrigen Diplomstudiengang “Marketing Ostasien”. Beim Bachelor- und Diplomstudium handelt es sich jeweils um ein vollständiges Studium der Betriebswirtschaftslehre, das durch eine intensive Ausbildung in china- oder japanbezogenen Fächern, vor allem durch eine gründliche Sprachausbildung, ergänzt wird.
Die Dozenten des Ostasieninstituts betätigen sich nicht nur in Forschung und Lehre, sondern auch in der Beratung von Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen, von Behörden und Institutionen sowie von Einzelpersonen.
Darüber hinaus gibt das Ostasieninstitut eine Zeitschrift “xiucai” heraus, die über das Internet abrufbar ist und sich mit aktuellen chinabezogenen Themen auseinandersetzt…
Zurzeit hat das Institut 18 Mitarbeiter – darunter 12 Dozenten – und rund 180 Studierende. Mehr als 20 weitere Lehrbeauftragte und Dozenten unterstützen das Ostasieninstitut in der Lehre.
In Kooperation mit dem European Media Laboratory GmbH in Heidelberg wurde eine China Lern-CD erstellt.
Die Konzeption des Studiums ist wie folgt:
Ziel des Studienganges ist es, den Studierenden auf der Grundlage einer umfassenden betriebswirtschaftlichen Ausbildung die speziellen fachlichen und methodischen Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine Tätigkeit mit dem oder im Wirtschaftsraum Ostasien zu vermitteln, die von auf diesem Gebiet arbeitenden Betriebswirtinnen und Betriebswirten in den einschlägigen beruflichen Tätigkeitsfeldern zur Lösung anspruchsvoller und komplexer Sach- und Führungsaufgaben benötigt werden. Damit werden gleichzeitig die Voraussetzungen geschaffen, die für eine erfolgreiche Wahrnehmung von verantwortlichen Positionen in Wirtschaft und Verwaltung auch außerhalb des Wirtschaftsraumes Ostasien erforderlich sind.
Das auf acht Semester angelegte Vollzeit-Studium schließt mit dem Grad eines Bachelor of Science ab, der von der FH Ludwigshafen für die Absolventen der Studienschwerpunkte VR China bzw. Japan verliehen wird. Es kann nur zum Wintersemester jeden Jahres aufgenommen werden. Das fünfte und sechste Semester wird an Universitäten in der VR China bzw. in Japan absolviert. Aufgrund der besonderen Anforderungen gilt für das Studium am Ostasieninstitut Anwesenheitspflicht.
Die Studierenden sollen auf einen möglichst breiten Einsatz auf dem Weltmarkt vorbereitet werden, auf Grund der spezifischen Ausrichtung zunächst mit Blick auf Ostasien. Angesichts der langen historischen Tradition der Länder Ostasiens und ihrer wirtschaftlichen Bedeutung für den Weltmarkt und eine zunehmend zusammenwachsende Welt erscheint dies besonders wichtig.
Warum am OAI studieren?
- International vergleichbarer und voll anerkannter staatlicher Bachelor-Abschlussgrad der FH Ludwigshafen University of Applied Sciences
- Die staatlich anerkannte Akkreditierungsagentur AQAS hat den Bachelor-Studiengang nach den deutschen Qualitätsstandards geprüft und die hohe Qualität akkreditiert.
- Abschlussgrad Bachelor of Science (B.Sc.) verbürgt hinreichende betriebswirtschaftliche Methodenkompetenz
- Zwei Pflicht-Auslandssemester in China bzw. Japan
- Sprach- und Kulturunterricht in Chinesisch bzw. Japanisch sowie Englisch
- Fundierte Praxiserfahrungen durch Praktika und praxisbezogene Lehrveranstaltungen, Planspiele, Fallstudien etc.
- Starker studentischer Zusammenhalt (“OAI-Geist”)
- Persönliche Atmosphäre und Kleingruppenveranstaltungen
- Hilfestellung bei Planung des Auslandsaufenthaltes und Beantragung von Fördergeldern
- Gute Karrierechancen in Unternehmen in Europa oder Fernost: Absolventen des OAI sind als High Potentials bei Arbeitgebern stark gefragt. Dadurch ergeben sich besondere Jobchancen in attraktiven Städten wie etwa im Bereich der Unternehmensberatung Hamburg, München, Frankfurt, London, Tokio oder Shanghai.
- Top-Berichterstattung in SPIEGEL, MANAGER-MAGAZIN, EURO-MONEY
Gesamturteil durch die Akkreditierung:
“Die Gutachtergruppe betrachtet die Konzeption des Studienganges in punkto Profilierung und Zielsetzung sehr positiv.”
Akkreditierte Qualität des Studiengangs:
- Die Akkreditierungsagentur AQAS hat den Bachelor-Studiengang nach den deutschen Qualitätsstandards erfolgreich geprüft und genehmigt (staatliche Akkreditierung).
- Die Gutachter kommen im Gutachten zum Schluss: “dass die Qualitätssicherung .. gut geregelt ist.”
- Der für einen BWL-Studiengang eher zurückhaltend genehmigte akademische Abschluss-Grad Bachelor of Science” (B.Sc.) spricht für sich. Dieser akademische Grad gewährleistet eine hinreichende quantitative Fundierung der Studieninhalte. Überwiegend bekommt ein BWL-Bachelor einen “Bachelor of Arts” (B.A.).
- Einen B.Sc. für BWL haben zum Beispiel auch die private Elite-Universitäten European Business School (ebs) Schloß Reichartshausen und die WHU Koblenz genehmigt bekommen.
- Bachelor von Universitäten und Fachhochschulen (Universities of Applied Sciences) sind nach den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz absolut gleichwertig und genauso wertvoll wie ein bisheriger Diplom-Grad einer Fachhochschule
- B.Sc. des OAI qualifiziert zum Master-Studium an nationalen und internationalen Universitäten und Hochschulen
- Die Studiendauer von 4 Jahren sichert den unproblematischen Einstieg in Master-Programme in den USA. Fragen Sie einmal bei “nur” dreijährigen Bachelor-Programmen an anderen Hochschulen danach …
Was andere über uns sagen …
Original-Stellungnahmen der unabhängigen AQAS-Gutachter bei der Akkreditierung:
Exzellente Berufschancen für eine internationale Karriere:
- “Die integrierte Vermittlung umfassender betriebswirtschaftlicher, sprachlicher und landeskundlicher Kompetenzen schafft gute Voraussetzungen für eine verantwortungsvolle Berufstätigkeit im ostasiatischen Raum”.
- “Für eine derartige Ausbildung ist zweifelsohne Bedarf vorhanden, der durch keine andere Hochschule in gleicher Weise gedeckt wird.
- “Die Tatsache begründet die hervorragenden Arbeitsmarktchancen der Absolventen (..) und stellte eine ´unique selling proposition´ [einzigartiger Konkurrenzvorteil, OAI] dar.”
Gute Studienorganisation:
- “Die systematische Betreuung und Beratung (..) trägt zu einem effizienten Studium bei.”
- “Kleine Gruppen, innerhalb derer entsprechende Didaktik praktiziert werden kann”.
- “Die sehr gute personelle Ausstattung ermöglicht zudem hervorragende Betreuungsrelationen”.
Exzellente Studienbedingungen:
- “Dem Studiengang stehen (..) exzellente personelle und sächliche Ressourcen zur Verfügung.”
- “Die Gutachtergruppe stellt fest, dass das Ostasieninstitut über eine ausgezeichnete technische Infrastruktur und Bibliotheksausstattung verfügt.”
- “Es kann vermerkt werden, dass vermittels der großzügigen und gepflegten Räumlichkeiten und der besonderen Lernatmosphäre am OAI .. eine Corporate Identity geschaffen wird…”
Auswahl der Studierenden: Auswahlverfahren
- “Das Lehrprogramm ist … für die Studierenden herausfordernd”. Überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft und Selbstmotivation sind nötig.
- “Das .. Zulassungs- und Eignungsfeststellungsverfahren sichert eine gute Qualität und hohe Motivation der Studierenden”
- “Auswahl von besonders qualifizierten und motivierten Studierenden im Rahmen des Zulassungsverfahrens”
Gesamteindruck der Gutachter:
- “Die Leitidee stellt die Vorbereitung der Studierenden auf eine berufliche Tätigkeit mit bzw. in dem Wirtschaftsraum Ostasien dar.
- “Ziel des Bachelor-Studiengangs ist es, solide Grundlagenkenntnisse in Betriebswirtschaftslehre und gleichzeitig die für die Kommunikation mit dem chinesischen oder japanischen Markt erforderlichen Fertigkeiten/Führungsqualifikationen zu vermitteln.”
- “Ziel des Sprachunterrichtes ist die Vermittlung einer aktiven wie passiven kommunikativen Kompetenz ..”
- “Die Studierenden soll im Hinblick auf den Umgang mit einer fremden Kultur und einem fremden Wertesystem sensibilisiert und so zu einer kritischen Hinterfragung sowohl des fremden wie auch des eigenen Wertesystems angeregt werden. Auf diese Weise soll unter anderem eine erweiterte soziale Kompetenz erreicht werden.”
März 5th,2006
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Die Gruppe der Acht (G8) ist eine informelle Gruppe, die sich mit globalen Themen und Problemen beschäftigt. Mitglied der G8 sind:
- - Deutschland,
- - Japan,
- - Großbritannien,
- - Frankfreich,
- - Italien,
- - USA,
- - Kanada
- - Russland.

Die Mitgliedschaft Russlands ist bisher eine eingeschränkte Mitgliedschaft, da es von den finanz- und währungspolitischen Beratungen noch ausgeschlossen ist. Als die Gruppe 1975 in Rambouillet, Frankreich, ins Leben gerufen wurde, waren die sechs Gründungsmitglieder die größten Volkswirtschaften der Welt, gemessen am Bruttoinlandsprodukt. Heutzutage repräsentieren die Mitglieder der Gruppe der Acht jedoch nicht mehr die größten Volkswirtschaften. So ist China nach aktuellen Prognosen inzwischen die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt.
Da auf dem alljährlich stattfindendem Weltwirtschaftsgipfel (2006 in Russland, 2007 in Deutschland) wirtschaftliche- und außenpolitische Themen mit globaler Bedeutung diskutiert werden, ist China, ebenso wie bei den Treffen in Davos, Schweiz, schon seit Jahren ein Dauerthema. Bisher hat China jedoch nur einmal selbst als Gast mit am Tisch gesessen. China vertrat früher immer eine ablehnende Haltung gegenüber der G8 als einen “Club der Reichen”, dies hat sich jedoch inzwischen gewandelt. Da China bei allen aktuellen Themen der Agenda, wie Energiepolitik, Währungsthematik, Schutz geistigen Eigentums usw., eine zentrale Rolle spielt, ist es erforderlich, China, nach dem Beitritt in die Welthandelsorganisation (WHO bzw. WTO), weiter an die G8 zu binden. Eine Vergrößerung zur G9 wird jedoch aufgrund der Demokratievoraussetzung in den Mitgliedsländern in naher Zukunft wohl nicht erfolgen. Dies war und ist auch weiterhin ein strittiger Punkt in der Russlandfrage.
Der Prozeß der intensiveren Einbeziehung Chinas in die Gruppe der Acht wird sich weiter fortsetzen.
Februar 12th,2006
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